18) Wanderung entlang der
Schwarzwaldrandverwerfung
Die Landschaft um Sexau ist nicht nur
landschaftlich besonders reizvoll, sie weist auch geologisch
einige Besonderheiten auf. Wir bewegen uns hier im Bereich der
Schwarzwaldrandverwerfung, die den hochaufragenden Schwarzwald
von den eher hügeligen Bergen der randlichen Vorbergzone trennt.
Diese Verwerfung, seit über 50 Millionen Jahren eine
Schwächezone der Erdkruste, zieht, von Süden durch die
Freiburger Bucht kommend, westlich von Sexau-Lörch nach Norden
über den Osthang des Hochwaldrückens, durch das Brettental und
weiter in das Freiamt. Dabei wurden Gesteine des Erdmittelalters,
Buntsandstein und Muschelkalk, die die Vorberge nördlich von
Emmendingen aufbauen, gegen Gneise des Schwarzwalds versetzt. 
Infolge dieser Verwerfung kam es zum Aufdringen erzreicher Minerallösungen, die sich in der näheren Umgebung als Erzgänge abgesetzt haben. Auf diese Erzvorkommen ging bereits im Mittelalter ein reger Bergbau um, von dem heute noch die Carolinengrube sowie zahlreiche Pingen in den umgebenden Wäldern zeugen. Der Erzabbau sowie die Weiterverarbeitung der geförderten Roherze bis zum Erhalt des gesuchten Silbers sind weitere Themen einer Wanderung, die bei dem Spielplatz am Hornwald beginnt, zur Hochburg hinauf führt, von dort ins Brettental und zur Carolinengrube, wo die Möglichkeit zum Besuch des Besucherbergwerks sowie zu einer kleinen Vesper bei der Grube besteht. Von da kann zurückgewandert werden oder wir nehmen den Bus zurück nach Lörch.
Halbtagswanderung, ca. 6,5 km bis zur Carolinengrube, bei der Rückwanderung über die Höhen und Rücken oberhalb von Sexau weitere 8 km, oder 1,5 km zurück zur Bushaltestelle am Ebersbächle und zurück zum Ausgangspunkt.
Dauer unbestimmt, je nach Anzahl der Teilnehmer beim Besuch in der Carolinengrube