
6) Zwischen Donauversickerung und
Aachtopf
Eines der
interessantesten und auch landschaftsbestimmenden geologischen
Phänome der Schwäbischen Alb ist die Verkarstung, also die
Auflösung des massiven Kalksteins, der die ganze Landschaft
aufbaut, unter Bildung von Höhlensystemen, Trockentälern,
Dolinen, Karstquellen und Sinterbildungen. Die Donau, zu der uns
diese Exkursion zu anfangs führt, zeigt eine weitere
Karsterscheinung, nämlich das Verschwinden eines ganzen Flusses
im Untergrund! Bei Immendingen verliert die Donau durch mehrere
Versickerungsstellen
nahezu ihr gesamtes Wasser, das dann im Untergrund durch das
Kalkgebirge fließt, um im Aachtopf, der stärksten Karstquelle
Deutschlands, wieder auszutreten.
Auf dieser Exkursion sehen wir
allerdings auch noch andere interessante geologische Details
dieser Landschaft zwischen Schwäbischer Alb und Hegau: die
Vulkanruine des Höwenegg, wir besuchen in der Nähe von Engen
das Brudertal mit seinen anthropologisch äußerst interessanten
Höhlen (Petersfels u. Gniershöhle), wandern ein Stück durch
das Wasserburger Tal und landen schließlich beim Aachtopf, von
wo wir über kleine Verbindungssträßchen nach Immendingen
zurückfahren.
Tagesexkursion: Ca. 150 km, 7-9 Stunden